Funktionieren Solarleuchten auf schwedischen Breitengraden?
Ja, aber mit deutlichen jahreszeitlichen Unterschieden. Von April bis September reicht ein normaler Tag, um den Akku so weit zu füllen, dass die Leuchte den Abend über leuchtet. Im November und Dezember, wenn es bedeckt ist und die Sonne tief steht, wird das Panel nicht voll geladen und die Leuchtdauer verkürzt sich auf ein paar Stunden. Der Standort zählt mehr als die Modellwahl: Das Panel braucht freie Sicht nach Süden und darf nicht unter einem Ast, einer Dachtraufe oder einem Busch landen, der mitten am Tag Schatten wirft. Wische das Panel ein paar Mal pro Saison ab – eine Schicht Pollen oder Staub frisst einen spürbaren Teil der Ladung.
Wie viel Licht sind 30 bis 60 Lumen?
Das ist Markierungslicht, kein Arbeitslicht. Eine alte 60-W-Glühbirne gab etwa 700 Lumen. Die Laternen hier liegen bei 30 bis 60 Lumen und die Wegeleuchten zwischen 10 und 40 Lumen, was reicht, um zu zeigen, wo der Weg verläuft, wo die Stufe beginnt und wo das Beet endet – aber nicht, um dabei zu lesen oder zu kochen. Wollt ihr draußen sitzen und essen, braucht es stärkeres Licht, zum Beispiel Lichterketten und Leuchten aus Lampen, Lichterketten und Beleuchtung, mit den Solarleuchten als Markierung entlang der Ränder.
Was bedeutet IP44, und wie überstehen die Leuchten den Winter?
IP44 steht für Schutz gegen feste Fremdkörper größer als 1 mm und gegen Spritzwasser aus allen Richtungen – also Regen und Schneematsch, aber nicht dafür, dass die Leuchte in einer Pfütze steht oder mit dem Gartenschlauch abgespritzt wird. Mehrere Modelle werden außerdem ausdrücklich als wasserdicht angegeben. Der Akku ist der Schwachpunkt in der Kälte: Die Kapazität sinkt bei Minusgraden, und der Akku ist ein Verschleißteil, das ein paar Saisons hält, bevor die Leuchtdauer merklich kürzer wird. Holst du die Leuchten während des dunkelsten Teils des Winters herein, halten sie länger, und du musst dich nicht wundern, warum sie im Dezember kaum leuchten.
Wie weit auseinander sollen die Wegeleuchten stehen?
Zwei bis drei Meter Abstand ergeben eine durchgehende Linie entlang eines Wegs. Stehen sie weiter auseinander, entstehen Lichtinseln mit dunklen Partien dazwischen, und der Weg wird schwerer zu gehen, als wenn er unbeleuchtet wäre. Die Höhe steuert die Streuung: Das Modell mit 120 cm wirft einen schmaleren Kreis und passt zu schmalen Wegen und Beetkanten, während der Stab mit 160 cm das Licht breiter verteilt und über eine niedrige Hecke hinweg sichtbar ist. Prüfe den Untergrund vor der Bestellung – Leuchten mit Erdspieß brauchen Erde oder Kies, und auf einer Holzterrasse oder auf Pflaster ist ein Fuß oder eine Halterung nötig. Das niedrigere Sensormodell mit 21,5 x 61 cm steht gut neben einer Treppe, ohne zu blenden.
Was kostet es, und welche Materialien vertragen das Wetter?
Die Preise liegen zwischen 389 und 1 019 kr. Die Materialien sind Metall, Stahl, Edelstahl, Kunststoff und Polyrattan, und die Farben halten sich an Schwarz, Dunkelgrau, Grau, Beige und Natur – Töne, die tagsüber im Beet verschwinden, statt aufzufallen. Edelstahl verträgt Salzluft und Winternässe am besten und steckt unter anderem im Modell mit drei Flammen. Das Polyrattan der Laternen und der Stehleuchte nimmt durch Regen keinen Schaden, wird aber staubig und sollte ab und zu abgespült werden. Die Möbel, die in diesem Licht stehen sollen, findest du unter Gartenmöbel-Sets und Loungegruppen.


