Wie groß muss der Wäschekorb für den Haushalt sein?
Die Wäsche eines Einpersonenhaushalts zwischen zwei Maschinen passt in 50–60 Liter, also genau in die Größe, für die ein Bambuskorb mit Deckel und 55 Litern gemacht ist. Eine Familie, die einmal pro Woche wäscht, sollte mit rund 100 Litern rechnen, und dann nimmt man gleich einen Wäschesortierer mit mehreren Fächern, weil das Sortieren ohnehin irgendwo passieren muss. Ein Wäschesortierer aus Bambus mit vier Fächern und abnehmbaren Beuteln lässt dich ein Fach nach dem anderen zur Maschine tragen, und das ist der entscheidende Unterschied zu einem einzigen großen Korb, der voll zu schwer wiegt.
Wäscheständer: Turm, Wandmodell oder mit Rollen?
Die Turmmodelle nutzen die Höhe statt der Bodenfläche. Ein faltbarer Turm mit 74x35x144 cm und acht Ebenen nimmt gut einen Viertelquadratmeter Boden ein, fasst aber eine ganze Maschinenladung und passt dorthin, wo er stehen bleiben darf. Ein Wandtrockner aus weißem Metall wird nach dem Gebrauch an die Wand geklappt und ist oft das Einzige, was in einem kleinen Bad funktioniert, nimmt aber nur auf, was in der Breite hängt. Ein faltbarer Turm aus Stahl mit Rollen und drei Ebenen ist den Aufpreis wert, wenn die Wäsche in einem Raum trocknen und in einem anderen weggestellt werden soll. Die Trockenzeit im Innenraum hängt vor allem vom Luftaustausch ab: In einem geschlossenen Raum mit ohnehin feuchter Luft trocknet nichts, so gut der Ständer auch ist. Ein elektrischer Schuhtrockner mit 60 W wärmt drei Paar gleichzeitig und ergänzt die Schuhaufbewahrung im Flur im Winterhalbjahr.
Bambus, Kunststoff oder Textil beim Wäschekorb?
Bambus und geflochtene Naturmaterialien sehen am besten aus, sollten aber nicht in einer wirklich feuchten Umgebung stehen, denn nasse Handtücher direkt am Geflecht führen zu Flecken und Geruch. Deshalb ist der abnehmbare Innenbeutel wichtiger als der Korb selbst: Er muss sich herausheben und waschen lassen, und beim 100-Liter-Korb aus Bambus ist er aus waschbarer Baumwolle. Kunststoffkörbe vertragen Badezimmerfeuchtigkeit ohne Weiteres und lassen sich am einfachsten abwischen. Textilsortierer mit Metallrahmen sind am leichtesten zu tragen, stehen aber leer selten von allein aufrecht.
Worauf solltest du bei einem Sensor-Mülleimer achten?
Auf drei Dinge. Das Innenmaß, denn es entscheidet, welche Beutelgröße passt – ein eckiges 30-Liter-Modell und ein rundes mit 48 Litern nehmen unterschiedliche Beutel, auch wenn das Volumen vergleichbar klingt. Die Stromquelle, denn der Sensordeckel läuft mit Batterien, die umso schneller leer sind, je öfter der Eimer geöffnet wird. Und die Oberfläche: Edelstahl ist robust, zeigt aber Fingerabdrücke, ein Eimer mitten in der Küche muss also öfter abgewischt werden, als man denkt. Willst du in der Küche den Müll trennen, ersetzt ein 72-Liter-Modell mit drei getrennten Fächern drei einzelne Behälter, aber miss zuerst die Höhe unter der Arbeitsplatte, wenn er in einen Schrank soll.
Was kostet das?
Die Preisspanne liegt zwischen 239 und 3.079 kr, von einfachen Wäschekörben bis zu Reinigungswagen mit Presse und 26-Liter-Eimer und den größten Sortiertonnen. Die Materialien sind Bambus, Kunststoff, Textil, Eisen, Stahl und Edelstahl, und die Farben reichen von Natur und Weiß bis Schwarz, Silber, Grau, Blau, Braun, Gelb, Rot und Transparent. Braucht die Waschküche mehr Platz für Putzmittel und Lappen, funktionieren Aufbewahrungsschränke, Boxen und Körbe als Ergänzung.


